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Die Wirkungsphasen der Schrothpackungen 1. Phase: Durch feuchtkalte Laken werden zunächst die Kälterezeptionen der Haut gereizt. Dies führt zu einer Stimultion des Wärmezentrums und damit zu einer Steigerung der Wärmeproduktion. Dabei werden die wärmeproduzierenden Organe wie Leber und Muskulatur besonders stark angestrengt. 2. Phase: Die ordnungsmäsige geschnürte Packung bewirkt den Wärmestau, die Wärme kann nicht abgeleitet werden. Die temerarurempfindlichen Zellen in Gehirn bewirken eine Erweiterung der Hautgefäse, wodurch ein Abströmen des Blutes aus den inneren Organen erfolgt. Am frühen Morgen werden sie geweckt und bekommen einen Schroth- Tee mit Kurgebäck und lässt ihnen noch etwa 10 Minuten Zeit. Auf das große Packbett werden die Trockenen Wolldecken gelegt. Darauf kommt das feuchte, kalte Laken, das alle Körperteile eng umschließen soll. Die Packung ist eine Ganzpackung, bei der alle Körperteile "eingewickelt" werden, es sei den, der Arzt verordnet eine Dreiviertelpackung. Nch ca. zwei Stunden Packungsdauer- so lange sie sich Wohlfühlen, also auch länger- werden Sie wieder ausgepackt. Danach gleich wieder ins Bett und mindestens eine Stunde "nachdünsten". Die Packung bedeutet für den Körper Arbeit, die Ruhepause ist deshalb dringend erforderlich, um die Körpertemperatur und den Kreislauf zu normalisieren. Deshalb bitte erst nach der Ruhepause den Körperwarm duschen. Körperliche Anstrengung, Scgwimmen und Sport sind erst nach einer weiteren Stunde erlaubt.
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